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Halbinsel Östa - unschätzbarer Naturreichtum
Unter dem Inlandeis entstand in der
Eiszeit ein Geschieberücken, der heute die Halbinsel Östa darstellt. Sie
erstreckt sich in den Färnebofjärden und grenzt an den Färnebofjärdens
Nationalpark. Die Badestrände bestehen aus kilometerlangen ganz seichten
Sandstränden, an denen grobwüchsige alte Kiefern wachsen. Diese Strände sind
ideal für Kinderfamilien und wenn man ihren Windungen folgt, findet man auch
immer eine abgeschiedene Stelle.
Die Östa-Halbinsel ist ein
Naturschutzgebiet mit der Aufgabe, hohe Naturwerte zu erhalten und das
Freiluftleben zu erleichtern. In gewissen Gebieten ist die Zeit völlig ungestört
vergangen und hat ohne menschliches Dazutun eine beachtliche Anzahl von
Pflanzen- und Tierarten geschaffen.
Die Halbinsel durchkreuzen und
verbinden ein Naturpfad und mehrere Wanderwege, sodass man die Natur ohne sie zu
stören das ganze Jahr über aus der Nähe erleben kann.
Die Wanderwege führen auch zu einigen
der großen Sehenswürdigkeiten auf der Östahalbinsel.
Ingbo Quellen und Mühle
Geht man in den Wald bei Ingbo
källor (Ingbo Quellen), scheint es, als ob man eine verzauberte Märchenwelt in
bestem John-Bauer-Stil betritt. Man kann sich leicht einbilden, wie die Elfen
tanzen und die Trolls hinter moosbedeckten Steinen hervorgucken, wenn man hier
steht und an den kristallklaren Quellen ins Träumen gerät. Der Wald um die
Quellen ist jahrzehntelang völlig unberührt gewesen. Umgestürzte Bäume in Wald
und Quellen sind einfach dort liegengeblieben. Die Strahlen der Sonne, die durch
die Baumkronen zum Wasser finden, bringen mit ihrem Licht- und Schattenspiel
eine zusätzliche Dimension in das Erlebnis.
Die Quellenböden spielen
farblich von moosgrün an den Rändern bis zu sandweiß zur Mitte hin, wo das
Wasser förmlich aus dem Boden sprudelt. Bei dem Quellwasser, das aus dem
Geschieberücken stammt, handelt es sich um sagenhafte 4,3 Millionen Liter pro
Kalendertag, die hier in einem nie versiegenden Strom heraussprudeln. Das
frische Quellwasser wird von den Quellen vorbeigeführt an der Mühle „Ingbo
kvarn“, die nach 75 Jahren wieder rollende Mühlensteine besitzt. Die Mühle wurde
wieder aufgebaut und voll funktionstauglich für die Technik der sog. Skvaltmühle
(mit liegend montiertem Mühlenrad) hergerichtet, die im 12. Jahrhundert aus dem
Kontinent kam und im ursprünglichen Gebäude angewendet wurde.
Gröna Kunskapshuset (Haus des Grünen
Wissens)
Das „Gröna kunskapshus” ist ein
Treffpunkt für Touristen, Schulen und Unternehmen, wo man sein Wissen über
Natur, Kultur und nachhaltigen Landschaftsbau vertiefen kann. Neue Kenntnisse
werden durch Erlebnisse, geführte Rundgänge und Ausstellungen vermittelt. Das
Lernen im Freien ist Leitmotiv der hier angebotenen Schulungen und Aktivitäten.
Das „Gröna Kunskapshus” ist ein Link
zu Erlebnissen in diesem Gebiet und im Nationalpark mit Informationen für
Touristen, geführten Touren sowie Vermietung von Kanus und Fahrrädern.
Rund um Östa
Die Route „Ljusbäcksleden”
verbindet Tärnsjö und Kyrkstigen und führt weiter zur Nora Kirche, deren
Geschichte bis ins Mittelalter zurückgeht. Die heutige Kirche wurde 1806
errichtet, doch an Inventar ist das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert aus
gotländischem Kalkstein besonders interessant. Von der Nora Kirche führt die
Route zum Vogelturm in Moor Nordmyran, wo ein reichhaltiges Vogelleben zu
beobachten ist.
Der „Kyrkstigen” (Kirchsteig) führt weiter zu den Sennen am See Hundsjö und der
Kohlmeile am Mässkog. Die Sennen kann man für Übernachtungen mieten – und wird
dann automatisch in die Zeit vor hundert Jahren zurückversetzt. Hier schläft man
völlig ungestört und ist nur von wohltuend beruhigender Natur umgeben. Nach der
nächtlichen Ruhepause geht die Wanderung zum Nationalpark in Skekarsbo, dessen
prachtvolle Natur jeden begeistert.
Auf den Aussichtsturm muss man
unbedingt steigen, um von dort die ganze Landschaft und die Sennen in ihrem
Glanz zu überblicken. Fernglas nicht vergessen! Im Frühjahr hecken der scheue
Fischadler, der Meeresadler und eine Menge anderer Arten am Fjärden oder auf
einer der 200 Inseln. Im Winter kann man hier herrlich spazieren gehen oder,
wenn das Eis dick genug ist, auf Schlittschuhen zur beliebten Insel Sandön
laufen.
Im Brennpunkt
Östa
am Färnebofjärdens Nationalpark
www.ostahalvon.com
+46 (0)292-432 52
Hier finden Sie uns auf der Karte:

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