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Regelungen und ethische Bestimmungen beim Angeln

 

Alle Angler sind verpflichtet, sich über die geltenden Bestimmungen zu informieren, die entweder auf dem Angelschein stehen oder auf einem gesonderten Merkblatt, das man beim Erwerb des Angelscheins erhalten kann. Die Preise für Angelscheine weichen in den Gebieten voneinander ab und oft gibt es unterschiedliche Bestimmungen,

z.B. in Bezug auf Mindestmaße, Fangbeschränkungen, eventuelle Schutz-zeiten, zugelassene Arten des Angelns usw.

 

Über die Bestimmungen hinaus gilt für Nedre Dalälven, dass das Angeln in ethisch und ökologisch richtiger Weise erfolgen muss. Der gefangene Fisch ist ein Lebewesen und kein Spielzeug, dem so wenig Leid wie möglich zugefügt werden darf, bevor es getötet oder wieder ausgesetzt wird. Obwohl Nedre Dalälven sehr reich an Fisch ist, dürfen die Besucher nur soviel fangen, wie es ihrem Tagesbedarf entspricht. Also nur soviel Fisch, dass es für ein Mittag- oder Abendessen reicht. Den einen oder anderen Fisch darf man bei der Abreise mitnehmen, aber Besucher, die "Gefrierbox-Angeln" betreiben, sind unerwünscht.

 

Richtig große Hechte spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie eignen sich auch nicht besonders gut zum Verzehr und ein großer Hecht übersteigt den Tagesbedarf bei weitem. Diese großen Fische sollen daher aus ethischen und biologischen Gründen wieder ausgesetzt werden.

Machen Sie gerne ein Foto und messen Sie die Fische, aber setzen Sie sie anschließend wieder aus.

 

Für die lokalen Bewohner gelten manchmal andere Bestimmungen als für Besucher, z.B. kann es gestattet sein, mit Netzen zu angeln. Die Rechte der Lokalbevölkerung müssen respektiert werden und es ist verboten, deren Angelausrüstung zu berühren.