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Nedre Dalälven
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Erleben Sie das Nedre Dalälven

 

 

 Die sehr hohen und einmaligen Naturwerte im Unteren Dalälven wurden vom Fluss und dem Aufeinandertreffen von schwedischer Nord- und Südnatur geschaffen.

 

Hier verläuft die natürliche Norrlandgrenze, der "limes norrlandicus„. Bis hierher reicht die zentraleuropäische Laubwaldregion und hier beginnt die Region der norrländischen Nadelwälder.

Die hochwertige Natur hier lässt sich so zusammenfassen, dass keine anderes Gebiet in Skandinavien einen derart umfangreichen Artenreichtum an Wirbeltieren (Säugetiere, Vögel und Fische) vorzuweisen hat.

Gelegentlich kreuzt der Fluss auch sogenannte Geschieberücken. Dadurch entstehen dann interessante lange, schmale Landzungen und Inseln, häufig mit einladenden Sandstränden. Deshalb verfügen Fluss und Küste über herrliche Badestellen,wo alle genug Platz haben. Große Teile sind durch Naturschutzgebiete und andere Bestimmungen oder eigen Initiativen des Grundbesitzer geschützt. Kein Zufall also, dass ein zentraler Teil Nationalpark ist.

 

 

Vogelleben

Die hochwertige Natur im Gebiet ist deutlich an dem reichen Vogelleben zu spüren. Das symbolische Wahrzeichen von Nedre Dalälven ist die Fischweihe, die hier weit gewöhnlicher 

 

als in irgendeinem anderen Gebiet in Europa ist. Der Seeadler brütet an vielen Stellen und ist in den weiten Buchten des Flusses häufig zu sehen. Das Gebiet ist auch berühmt für seine Eulen und Spechte. Sämtliche acht in Schweden vorkommenden Spechtarten leben am Nedre Dalälven.

Im Frühling erlebt man das Leben der Vögel am intensivsten. Dann dient der Fluss auch noch allen Zugvögeln als Rastplatz. Tausende von Singschwänen, Kranichen, Gänsen und anderen Arten erlebt man dann, wenn sie ihre natürliche Symphonie zum Besten geben.  

 

Spannende Angelmöglichkeiten

Nedre Dalälven ist ein über 200 km ausgedehntes Angelgebiet in großen Buch-

ten mit unzähligen Inseln, die durch Stromschnellen-Gebiete voneinander ge-

trennt sind. Jede Menge kleiner Seen, umgeben von Wäldern. Das Nedre Dalälven hat einen reichen Fischbestand mit rund 30 verschiedenen Arten.

In den Strömen angelt man in erster Linie Äsche und Meerforelle, in den Buchten und Seen groben Hecht, Barsch und Zander.

Bei Älvkarleby, kurz bevor der Fluss das Meer erreicht, liegt auch eine der besten Angelstel

len für Meerforelle und Lachs.

Viele haben entdeckt, dass Nedre Dalälven wohl zu einem der vollständigsten Angelgebiete Schwedens gehört. Auch wenn das Gebiet gut besucht ist, bieten diese ausgedehnten Wasserflächen hier genügend Platz für alle, die gern un-

gestört die Natur erleben möchten.

 

 

 
 

Die ersten Menschen

Nach der Eiszeit war das heutige Nedre Dalälven von einer Meeresbucht des Litorina-Meeres überdeckt. Als sich das Land aus dem Meer erhob, wurde das Gebiet schnell reizvoll für die Menschen. Aus der Zeit rd. 4000 v. Chr. Wurden hier mehr Rundäxte der älteren Steinzeitbevölkerung gefunden als im übrigen Gästrikland, Dalarna, Väst-manland und Uppland zusammen. Wo sich die Meeresbucht später zurückzog, sind Spuren jüngerer Steinzeitkulturen zu finden. Im Bronze- und älteren Eisenzeitalter, 1 500 v. Chr. – 500 n. Chr. gehen die Menschen allmählich dazu über, nicht nur vom Fischen und Jagen zu leben, sondern sich anzusiedeln und den Boden zu bestellen.

 

Bauerndörfer

Die vielen rot angestrichenen Bauerndörfer in diesem Gebiet, blicken nicht selten auf eine

über tausend Jahre alte Geschichte zurück. Im späteren Mittelalter wuchs für viele Bauern die Bedeutung des Bergbaus.

Die Ackerbaulandschaften hier sind von hohem kulturhistorischen Interesse, da die

offene Gegend ihre uralte Ausbreitung bei-behalten hat.

 

Alte Eisenhütten

Im 17. Jahrhundert kommt es zu großen Veränderungen, als die für dieses Gebiet so typischen großen Fabriken unter Mithilfe von Deutschen, Wallonen und anderen, die von außerhalb kamen, angelegt werden. Viele Fabriken sind nach wie vor gut erhalten, mit dem Fabriks- Herrenhaus im Zentrum und rundherum gebauten, verkleideten oder rot angestrichenen Wohnstätten der Schmiede und Wirtschaftsgebäuden aus Aschenstein.

 

Ortschaften

Einige der Fabriken wuchsen zu Ortschaften von manchmal 2000 Einwohnern heran. Einige erhielten Stadtrechte, wie die Orte Sala 1624, Avesta 1641 und Säter 1642. Noch älter sind die mittelalterlichen Handelsstädte Hedemora und Gävle, die beide 1446 zu Städten ernannt wurden. In den Städten kam man noch einladende und interessante Stadteile aus der alten Zeit sehen.

 

Jetzt haben Sie eine kleinen Überblick über die geschichtlichen und natürlichen Werte von Nedre Dalälven bekommen. Weiteres erfahren Sie hier auf der Homepage, am besten aber bei einem Besuch hier in der Gegend.

 

Willkommen.