Spannende Angelmöglichkeiten
Nedre Dalälven ist ein über 200 km ausgedehntes Angelgebiet in großen Buch-
ten mit unzähligen Inseln, die durch Stromschnellen-Gebiete voneinander ge-
trennt sind. Jede Menge kleiner Seen, umgeben von Wäldern. Das Nedre Dalälven hat einen reichen Fischbestand mit rund 30 verschiedenen Arten.
In den Strömen angelt man in erster Linie Äsche und Meerforelle, in den Buchten und Seen groben Hecht, Barsch und Zander.
Bei Älvkarleby, kurz bevor der Fluss das Meer erreicht, liegt auch eine der besten Angelstel
len für Meerforelle und Lachs.
Die ersten Menschen
Nach der Eiszeit war das heutige Nedre Dalälven von einer Meeresbucht des Litorina-Meeres überdeckt. Als sich das Land aus dem Meer erhob, wurde das Gebiet schnell reizvoll für die Menschen. Aus der Zeit rd. 4000 v. Chr. Wurden hier mehr Rundäxte der älteren Steinzeitbevölkerung gefunden als im übrigen Gästrikland, Dalarna, Väst-manland und Uppland zusammen. Wo sich die Meeresbucht später zurückzog, sind Spuren jüngerer Steinzeitkulturen zu finden. Im Bronze- und älteren Eisenzeitalter, 1 500 v. Chr. – 500 n. Chr. gehen die Menschen allmählich dazu über, nicht nur vom Fischen und Jagen zu leben, sondern sich anzusiedeln und den Boden zu bestellen.
Bauerndörfer
Die vielen rot angestrichenen Bauerndörfer in diesem Gebiet, blicken nicht selten auf eine
über tausend Jahre alte Geschichte zurück. Im späteren Mittelalter wuchs für viele Bauern die Bedeutung des Bergbaus.
Die Ackerbaulandschaften hier sind von hohem kulturhistorischen Interesse, da die
offene Gegend ihre uralte Ausbreitung bei-behalten hat.
Alte Eisenhütten
Im 17. Jahrhundert kommt es zu großen Veränderungen, als die für dieses Gebiet so typischen großen Fabriken unter Mithilfe von Deutschen, Wallonen und anderen, die von außerhalb kamen, angelegt werden. Viele Fabriken sind nach wie vor gut erhalten, mit dem Fabriks- Herrenhaus im Zentrum und rundherum gebauten, verkleideten oder rot angestrichenen Wohnstätten der Schmiede und Wirtschaftsgebäuden aus Aschenstein.
Ortschaften
Einige der Fabriken wuchsen zu Ortschaften von manchmal 2000 Einwohnern heran. Einige erhielten Stadtrechte, wie die Orte Sala 1624, Avesta 1641 und Säter 1642. Noch älter sind die mittelalterlichen Handelsstädte Hedemora und Gävle, die beide 1446 zu Städten ernannt wurden. In den Städten kam man noch einladende und interessante Stadteile aus der alten Zeit sehen.
Jetzt haben Sie eine kleinen Überblick über die geschichtlichen und natürlichen Werte von Nedre Dalälven bekommen. Weiteres erfahren Sie hier auf der Homepage, am besten aber bei einem Besuch hier in der Gegend.